Berghaus

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MitarbeiterInnen übernehmen als Bezugspersonen die Verantwortung (Lin)

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Wir legen Wert darauf, dass männliche und weibliche Pädagogen im Team vertreten sind.
Das Team setzt sich aus folgenden Berufsgruppen zusammen:
• Sozialpädagoge
• Erzieher
• Heilpädagoge
• Berufspraktikanten im Anerkennungsjahr

Bei individuellem erzieherischem Bedarf werden weitere Fachkräfte hinzugezogen.
Die pädagogischen MitarbeiterInnen übernehmen als Bezugspersonen die Verantwortung und Fürsorge für die Kinder und gestalten den gemeinsam gelebten Alltag durch ihre unterschiedlichen Kompetenzen im Sinne einer entwicklungsfördernden Atmosphäre.

In ihrer Vorbildfunktion vermitteln die Mitarbeiter Werte und Verhaltensmodelle, z. B. im Konfliktmanagement, im Umgang mit bisher erlebten Grenzen, oder im Entdecken von Ressourcen. Die MitarbeiterInnen vermitteln gezielt Kenntnisse im gesamten Bereich der Haushaltsführung und -koordination (Einkauf, Kochen, Backen, Hausreinigung, Wäscheversorgung, Ordnung etc.) bezogen auf alltägliche Aufgabenstellungen und im Hinblick auf den Verselbstständigungsprozess der heranwachsenden Jugendlichen.


Fortbildung
Grundsätzlich wird die Fortbildungsbereitschaft der Pädagogen/Innen vorausgesetzt, um den hohen Anforderungen im Gruppenalltag gerecht werden zu können.
Das Fortbildungsangebot der Einrichtung selbst besteht aus Halb- und Ganztags- Inhouse-Seminaren oder es werden Schwerpunktthemen über einen längeren Zeitraum erarbeitet.
Diese internen Fortbildungsmaßnahmen stärken eine gemeinsame pädagogische Ausrichtung.
Zusätzlich sind die MitarbeiterInnen angehalten, nach ihrem individuellen Bedarf und fachlichen Notwendigkeiten, Fortbildungen externer Anbieter auszuwählen.
Im Rahmen des „Qualitätszirkels“ widmen sich Mitarbeiter einrichtungsinternen Standards.
Generell legt die Einrichtung in allen Bereichen großen Wert auf eine systemische Sichtweise als Grundlage für pädagogisches Denken und Handeln.


Fachdienst
Der Fachdienst der Einrichtung berät das Team kontinuierlich in der Strukturierung und Ausrichtung des Alltags, bei organisatorischen, pädagogischen und persönlichen Frage- und Problemstellungen. Der Bezugspädagoge erfährt durch ihn in der Planung und Durchführung pädagogischer Prozesse Begleitung und Reflektion.
Der Fachdienst übernimmt auch Anteile der Elternarbeit, z.B. beim Erstellen des Genogramms, bei der Elternberatung und den Elternseminaren.
Er nimmt an Hilfeplangesprächen teil, um den Bezugspädagogen in der weiteren Gestaltung seines Auftrags zu begleiten und gemeinsam den künftigen erzieherischen und heilpäda-gogischen Bedarf des Kindes/Jugendlichen zu erarbeiten.
Außerdem ist er Ansprechpartner für Fachkräfte außerhalb der Einrichtung und übernimmt die Koordination von Helfersystemen.
Er unterstützt und begleitet den Bezugspädagogen und/oder das Team in Konflikt- und Krisensituationen mit einem Kind und/oder dessen Angehörigen.
Er leitet den Qualitätszirkel der Einrichtung und gestaltet interne Fortbildungen mit. Ebenso obliegt ihm die Mitwirkung an einer bedarfsgerechten konzeptionellen Weiterentwicklung einzelner Maßnahmen und der Gesamteinrichtung.


Supervision
Die regelmäßig stattfindende Supervision erweitert den pädagogisch fachlichen und persönlichen Blickwinkel jedes einzelnen Mitarbeiters und des Teams im Rahmen von
• Fallsupervision
• Teamsupervision
• Einzelsupervision (bei Bedarf)
Ein Schwerpunkt ist auch hier, systemische Zusammenhänge zu verdeutlichen.
Wir erheben demzufolge den Anspruch, dass der/die SupervisorIn über eine familien-therapeutische Ausbildung verfügt.